Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für Vita 34 verantwortungsvolles Handeln im Sinne zukünftiger Generationen. Die konkrete Verantwortung besteht darin, eine dauerhafte Balance zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen im unternehmerischen Alltag zu schaffen. So wird die Basis für eine langfristig kontinuierliche Geschäftsentwicklung gelegt. Denn Nachhaltigkeit und profitables Wachstum gehen nach unserem Verständnis Hand in Hand.

Die Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe für die Eigenvorsorge oder als Spende ist eine in die Zukunft gerichtete Investition – eine Gesundheitsvorsorge. Als größte private Stammzellbank im deutschsprachigen Raum leistet Vita 34 mit jeder präventiven Aufbewahrung von Nabelschnurblut und -gewebe einen wertvollen Beitrag, im Bedarfsfall die körpereigene Regeneration der Patienten zu unterstützen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Ökonomische Verantwortung

Nachhaltig sind ökonomische Aktivitäten dann, wenn sie die ökologische Tragfähigkeit und die gesellschaftliche Gerechtigkeit nicht beeinträchtigen. Im Fokus steht dabei das verantwortungsvolle und vorausschauende Handeln des Unternehmens. Als europäischer Pionier im Bereich des Nabelschnurblutbankings arbeiten wir tagtäglich dafür, unsere Dienstleistungen allgemein bekannter und zugänglicher zu machen sowie die Behandlung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe als medizinischen Standard zu etablieren. Nach wie vor werden mehr als 95 Prozent aller Nabelschnurblute nach der Geburt entsorgt – und das trotz nachweislicher Erfolge in Anwendung und Forschung. So bleibt die Möglichkeit einer nachhaltigen Verwendung der Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe weitestgehend ungenutzt.

Qualitätsmanagement

Von Beginn an setzt sich Vita 34 dafür ein, die nationalen und europäischen gesetzlichen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, um die größtmögliche Sicherheit und Qualität bei der Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe zu gewährleisten. Die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien hat deshalb einen hohen Stellenwert im unternehmerischen Handeln von Vita 34. Das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) regelt in Deutschland übergeordnet die Herstellungsanforderungen für allogene und autologe Stammzellpräparate, die hierfür notwendige personelle Besetzung und die Etablierung eines Qualitätsmanagements. Konkretisiert werden diese Anforderungen durch:

  • das Transplantationsgesetz (TPG) und das Transfusionsgesetz (TFG),
  • die Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV),
  • die Richtlinie zur Herstellung und Anwendung von hämatopoetischen Stammzellen,
  • die Hämotherapie-Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen sowie die Anwendung von Blutprodukten der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI),
  • die Good Manufacturing Practice Richtlinien (GMP).

Die gesetzlichen Anforderungen hat Vita 34 in entsprechenden Arbeitsanweisungen – Standard Operating Procedure (SOP) – umgesetzt. SOPs definieren alle Herstellungsschritte von der Anamnese über die Gewinnung, Herstellung bis hin zur Anwendung. In wichtigen Bereichen gehen sie über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet und entsprechend geschult, diese strengen Vorgaben einzuhalten.

Vita 34 ist Mitglied von Cord Blood Europe, dem Verband der europäischen privaten Nabelschnurblutbanken. Er stellt eine Plattform zum Austausch von Best Practices bei der Stammzelleinlagerung zur Verfügung und trägt zur Harmonisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa bei www.cordbloodeurope.org

Absicherung der Stammzelleinlagerung

Die Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe ist eine Gesundheitsvorsorge, die viele Jahre in die Zukunft gerichtet ist. Vita 34 hat die Stammzelleinlagerung aus diesem Grund vollumfänglich abgesichert: Blut und Gewebe lagern in je einem von Vita 34 speziell entwickelten, besonders bruchsicheren Kryobeutel. Jeder Beutel befindet sich in einer Kassette, die ein gleichmäßiges, sicheres Einfrieren und Lagern in den stromunabhängigen Kältetanks gewährleistet. Mit einer automatischen Überwachung rund um die Uhr und einer Funktionsreserve von sieben Tagen, unabhängig von jeder externen Versorgung, ist Vita 34 auf alle denkbaren Störfälle gut vorbereitet. Alle bei Vita 34 eingelagerten Stammzelldepots sind außerdem durch die Generali Versicherung AG und die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG abgesichert. Die Versicherungen stellen im Falle einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit die finanziellen Mittel dafür bereit, dass die Stammzelldepots für 50 Jahre fachgerecht eingelagert bleiben und beaufsichtigt werden.
In der Haftpflichtversicherung der Vita 34 ist neben den Tätigkeiten der Mitarbeiter auch die Entnahme des Nabelschnurbluts und -gewebes durch das Personal der Entbindungsklinik eingeschlossen.

Ökologische Verantwortung

Ökologisch verantwortliches Handeln hat Vita 34 dauerhaft als Teil der Unternehmenstätigkeit etabliert. Wesentliche Aspekte hierbei sind die Nutzung energieeffizienter Technologien und die Gewährleistung hoher Umweltschutzanforderungen beim Einsatz von Gefahrstoffen.

Umweltschutz

Vita 34 überwacht und bewertet in regelmäßigen Abständen die Anwendung sowie die Entsorgung von Gefahrstoffen und Chemikalien. Grundsätzlich werden im Herstellungsprozess nur kleine Mengen Gefahrstoffe und Chemikalien eingesetzt. Seit etwa zwölf Jahren verwendet Vita 34 bei der Einlagerung von Stammzelldepots eine DMSO-Lösung (Dimethylosulfoxid), in kleinen Abpackungsgrößen entsprechend des Tagesbedarfs. Dadurch fallen weniger Restmengen von DMSO an, die als Sondermüll entsorgt werden müssen.

Die von Vita 34 zur Kryokonservierung der Stammzelldepots eingesetzten Kältetanks sind stromunabhängig und gewährleisten durch ihre spezifische Bauweise ein hohes Maß an Sicherheit. Sie weisen aufgrund der Vakuumisolierung einen niedrigen Energieverbrauch auf. Auch der Stickstoff zur Kryokonservierung wird optimal eingesetzt, da die Stammzelldepots in der Gasphase über flüssigem Stickstoff gelagert werden. Zudem schließt diese Technologie die potenzielle Gefahr von Kreuzkontaminationen zwischen den Stammzelldepots aus.

Im Geschäftsbereich „Biotechnologie“ erbringt Vita 34 Dienstleistungen für Umweltvorhaben. Die Ursachen von Umweltverunreinigungen sind vielfältig und meist global. Die durch die Vita 34 entwickelten und international eingesetzten

  • Lösungen für ein/zum Wassermanagement,
  • Technologien zur Wasserbehandlung sowie
  • Strategien zur Sanierung, Bewirtschaftung und/oder Nachnutzung devastierter oder degradierter Flächen

tragen dazu bei, Umweltprobleme nachhaltig zu lösen. Technologieentwicklungen der Vita 34 wurden nicht zuletzt wegen ihrer Nachhaltigkeit mit verschiedenen Innovationspreisen ausgezeichnet.

Zudem erzeugt Vita 34 im BioCube einen Teil des benötigten Stroms über eine eigene Photovoltaikanlage. Ziel ist es, über die Nutzung von Sonnenenergie jährlich 18.000 kWh zu produzieren und somit rund 11 Tonnen CO2-Emmissionen zu vermeiden.

Soziale Verantwortung

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft beschreibt unser Verständnis von sozialen Tätigkeiten. Schwerpunkte dieses Bereichs sind sowohl die Unterstützung sozialer Projekte als auch die ausführliche Information und Aufklärung der Bevölkerung hinsichtlich unserer Dienstleistungen.

Gesellschaftliches Engagement

Mit Herz und Verstand arbeiten wir daran, hochwertige Stammzelldepots aus Nabelschnurblut und -gewebe zu konservieren, die die Chance für neue medizinische Therapien bieten. Bereits heute profitieren schwer erkrankte Menschen von der Behandlung mit Stammzellen. Das ist Ansporn, uns stetig zu verbessern und weitere Behandlungsmöglichkeiten mit Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe zu erforschen.

Wir sehen es als unsere Pflicht, ausführlich über unsere Dienstleistungen zu informieren. Im Rahmen regelmäßiger Elternveranstaltungen bietet Vita 34 Einblick ins „Gläserne Labor“. Darüber hinaus werden Führungen und Vorträge für Ärzte und Hebammen organisiert. Über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe rund um Stammzellen informiert Vita 34 auch in einem Unternehmensblog sowie im sozialen Netzwerk Facebook.

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